Samstag, 25. Februar 2017

Rezenion zu 'Unter dem banner des Kreuzes' von Astrid Fritz





Eckdaten

Verlag: Wunderlich / Rowohlt
Hardcover
448 Seiten
ISBN: 978-3-8052-5100-6
Erscheinungsdatum: 22.07.2016
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Klappentext

Sie suchen ihr Seelenheil und finden den sicheren Tod - Ein packendes Schicksal aus der Zeit der Kinderkreuzzüge
Freiburg 1212: Die siebzehnjährige Anna leidet unter ihrem jähzornigen Vater. Eines Tages hört sie von den Heerscharen junger Leute, die zu Fuß das Rheintal hinaufziehen, um das heilige Jerusalem zu befreien. Anna ergreift die Gelegenheit zur Flucht.
Zunächst ziehen die Kinder mit fröhlichem Gesang und Gebet gen Basel, himmeln ihren Anführer an, werden am Wegesrand bejubelt und in den Ortschaften versorgt. Doch bald folgen die ersten Durststrecken und Gefahren.
Seit der Freiburger Gegend begleitet sie der angehende Priester Konrad. Seine Worte gegen den unseligen Kinderkreuzzug und gegen den Anführer, der sich mehr und mehr wie ein König huldigen lässt, verhallen ungehört. Kann er seine kleine Schar retten? 

(Quelle: Wunderlich)

Meine Meinung

Wir schreiben das Jahr 1212: Die junge Anna leidet unter ihrem gewalttätigen Vater und nutzt die Gelegenheit, als sie hört, dass junge Leute ins heilige Jerusalem reisen. Sie flüchtet und schliesst sich der Menge an. Doch was zunächst noch fröhlich beginnt, bekommt schnell einen bitteren Beigeschmack: Durststrecken und andere Gefahren lauern auf die Gruppe und Anna erkennt, dass die Pilgerreise nicht so schön ist, wie sie zuerst gedacht hat. Doch kann Prister Konrad helfen und die Schar kleiner Leute retten, die sich um ihn gebildet hat?

Zugegeben: Religion ist überhaupt nicht mein Thema! Die Bücher von Astrid Fritz haben mich bisher jedoch immer begeistert und so habe ich den Versuch gewagt und das Buch gelesen. Die historischen Fakten finde ich sehr interessant und gleichzeitig erschreckend. Wie viele junge Menschen, vorwiegend Kinder, haben sich einer Sache angeschlossen, die von Anfang an zum Scheitern verurteilt war!
Sie haben sich von Menschen manipulieren lassen, die nur ihr eigenes Glück und ihre eigenen Ziele vor Augen hatten. Diesen Personen war egal, ob auf der Pilgerreise Kinder krank und verletzt werden oder sogar sterben.
Ich weiss nicht, wie diese Menschen mit ruhigem Gewissen leben konnten - oder was sie getan haben, damit sie nicht an der Schuld zu grunde gingen, die sie auf sich geladen hatten.

Die Geschichte an sich war gut erzählt, aber sie hatte doch ihre Längen und konnte mich nicht vollends packen. Das fand ich sehr schade, da die geschichtlichen Aspekte, wie oben erwähnt, wirklich gut waren. Astrid Fritz hat sich mit den Ereignissen intensiv befasst, was man auch merkt. An einigen Stellen hatte ich Tränen in den Augen, weil mir das Schicksal einzelner Personen ein wenig nahe ging. Der Rest war jedoch ziemlich nüchtern und für leider ohne Emotionen.

Die Charaktere fand ich gut, besonders Anna und Konrad haben mir gefallen. Dennoch hat mir alles in allem die Tiefe der Chraktere gefehlt.

Das Cover passt gut zur Geschichte.

Fazit

Da das Buch viele Längen hatte und mich leider nicht ganz überzeugen konnte, bekommt es von mir 3 Sterne.

Freitag, 24. Februar 2017

Rezension zu 'Die Anderen - in Blut geschrieben' von Anne Bishop





Eckdaten

Verlag: Drachenmond
Taschenbuch
ca. 400 Seiten
ISBN: 978-3-95991-611-0
Erscheinungsjahr: 2016

Homepage des Verlages: ** hier klicken **







Klappentext

Entdecke eine Welt, die von den Anderen bevölkert wird – unheimliche Wesen, die diese Welt beherrschen und für die Menschen Beute sind.
Meg Corbyn ist eine Cassandra Sangue – eine Blutprophetin – und kann in die Zukunft sehen, wenn ihre Haut geritzt wird. Eine Gabe, die sich eher wie ein Fluch anfühlt. Meg wird von ihrem Aufseher wie eine Sklavin gehalten, damit er unbegrenzten Zugang zu ihren Visionen hat. Doch als sie entkommt, ist der einzig sichere Platz, an dem sie sich verstecken kann, der Lakeside Courtyard – ein Geschäftsviertel, das von den Anderen geführt wird.
Gestaltwandler Simon Wolfgard zögert, die Fremde einzustellen, die sich als menschliche Kontaktperson bewirbt. Er spürt, dass sie ein Geheimnis verbirgt. Und warum riecht sie nicht nach menschlicher Beute? Doch sein Instinkt drängt ihn, Meg den Job zu geben. Als er die Wahrheit über sie erfährt und dass Meg von der Regierung gesucht wird, liegt es an ihm zu entscheiden, ob sie den unausweichlichen Kampf zwischen Menschen und den Anderen wert ist.
 
(Quelle: Drachenmond)
 
Meine Meinung
 
Der Klappentext fasst sehr gut zusammen, um was es in dem Buch geht - da muss man nichts hinzufügen, weil man sonst zu viel verraten würde.
 
Ich bin ja ein grosser Fan der Autorin und daher musste ich dieses Buch einfach lesen (was schon im August 2016 passiert ist - die Rezi hat lange auf sich warten lassen... tut mir leid). Und was soll ich sagen? Mir hat die Geschichte wirklich gut gefallen!

Sie hat Witz, Action, Blut, Emotionen... Es war für mich wirklich alles dabei und ich habe durchaus die ein oder andere Träne vergossen. Anne Bishop entführt den Leser in eine Welt volle Fantasywesen und durch ihren tollen Schreibstil, kann man sich alles sehr gut vorstellen. Der letzte Funke hat zwar noch gefehlt, aber nichts desto trotz ist das Buch wirklich toll!
 
Mir hat der Aufbau der Welt gut gefallen und die vielen Ideen, die die Autorin toll verpackt hat. Ich konnte mir alles bildlich vorstellen, habe mitgefiebert und mitgefühlt. Genau so soll ein Buch und eine Geschichte sein. Von mir aus hätte das Buch doppelt so lang sein können, denn ich habe mich richtig in die Geschichte fallen lassen können. Sie hat mich von der ersten Seite an gepackt und nicht mehr losgelassen. 
Die Anderen sind auf bekannten Elementen aufgebaut, aber Anne Bishop hat auch ihre eigene Note in die jeweiligen Fantasywesen eingebracht - rundum gelungen.

Die Charaktere sind mit viel Liebe ausgearbeitet worden - besonders Meg mochte ich unheimlich gerne. Ihre Art ist einfach goldig und ich habe sie richtig ins Herz geschlossen.
Auch der ein oder andere Nebencharakter hat sich seinen Weg in mein Herz geschlichen und besonders ein kleiner Junge hat mich tief berührt (wer das Buch kennt, weiss, von wem ich rede).

Das Cover! Oh das Cover! Es ist soooo wunderschön <3 Ich bin begeistert, wie viel Mühe sich der Drachenmondverlag mit der Gestaltung seiner Bücher macht!

Fazit

Ein toller Einstieg in diese Reihe und ich freue mich schon auf Band 2. Von mir bekommt das Buch 4 Sterne.

Neuerscheinungen März 2017

Hallöchen ihr Lieben :)

Der Monat ist schon fast wieder vorbei und natürlich dürfen die Neuerscheinungen für März nicht fehlen. Es ist ein Buch mehr als im Februar, das ich unbedingt lesen möchte - aber das ist okay und durchaus machbar :)

Must reads


Das neue Buch von Laura Kneidl muss natürlich bei mir einziehen. Ich bin schon sehr gespannt, was mich erwarten wird.
Auch der neue Band von Black Dagger darf nicht fehlen! Ich muss einfach wissen, wie es weiter geht.
Und, wenn ich das richtig gesehen habe, erscheint endlich der zweite Band zu 'Die Fäden der Zeit'! Ich freue mich schon unheimlich auf das Buch, die lange Wartezeit hat endlich ein Ende.


'Die Geschichte der Bienen' klingt sehr interessant und es ist auf jeden Fall ein Thema, das man nicht ausser Acht lassen darf. Daher möchte ich das Buch unbedingt im März lesen.
Zum zweiten Buch muss ich nicht viel sagen. Als grosser Game of Thrones Fan ist das Buch ein absolutes Muss!

Haben mein Interesse geweckt

Es wandern ziemlich viele Bücher diesen Monat auf meinen Wunschzettel - aber ich weiss nicht, wie weit ich zum Lesen kommen werde und was wirklich schon im März bei mir einziehen wird. Aber auf jeden Fall gibt es wieder genügend neue Bücher, die nach und nach bei mir ihr Zuhause finden werden ;)





Reihenfortsetzungen

Auch diesen Monat gibt es wieder einige Reihen, die fortgesetzt werden - ich bin unterschiedlich weit und daher wandern die Folgebände zuerst auf meine Wunschliste ;)



Auf welche Bücher freut ihr euch im März besonders?

Liebe Grüsse
Sabs

Donnerstag, 23. Februar 2017

Caraval von Stephanie Graber

Guten Morgen ihr Lieben :)

Letzte Woche hat mich eine E-Mail erreicht, die mich sehr neugierig gemacht hat. Am 20 März erscheint 'Caraval' von Stephanie Garber - und das Buch verspricht eine interssante, spannende Geschichte!


Ihr solltet euch die Leseprobe nicht entgehen lassen! Diese findet ihr hier: ** klick **

Was haltet ihr davon? Klingt die Leseprobe nicht vielversprechend? Ich kann es auf jeden Fall kaum erwarten, auch den Rest der Geschichte zu entdecken.

Liebste Grüsse
Sabs

Rezension zu 'Das Leuchten meiner Welt' von Sophia Kahn




Eckdaten

Verlag: Diana
Aus dem Englischen von Gabriele Weber-Jaricc
Taschenbuch, Klappenbroschur
 480 Seiten
Erschienen: 13.06.2016 
Homepage des Verlages: ** hier klicken **








Klappentext

Irenies Kindheit endet an dem Tag, an dem sie nach Hause kommt und ihre Mutter Yasmeen nicht mehr da ist. Der Vater erklärt nichts, weicht allen Fragen aus. Fünf Jahre vergehen, bis Irenie eine Kiste mit Briefen findet und dem Geheimnis ihrer Mutter näher kommt. Auf der Spur einer verbotenen Liebe reist sie von Amerika bis nach Pakistan, voller Hoffnung, in diesem Sommer Yasmeens Verschwinden endlich zu verstehen.
(Quelle: Diana)

Meine Meinung

Irenie hatte keine leichte Kindheit: Als sie eines Tages nach Hause kommt, ist ihre Mutter verschwunden und ihr Vater antwortet nicht auf ihre Fragen. Nach einigen Jahren findet der Teenager eine Kiste mit Briefe ihrer Mutter und sie kommt ihrem Geheimnis näher. Ihre Suche führt sie in die Heimat ihrer Mutter: Pakistan. Und dort lernt sie zu verstehen, was hinter dem Verschwinden steckt und welche Bedeutung es für ihr bisheriges Leben hatte...

Der Schreibstil der Autorin finde ich gut, auch wenn die Geschichte an sich zum Teil ihre kleinen Längen hatte. Sie hat jedoch durchaus Potential und die Idee dahinter hat mir sehr gut gefallen. 'Das Leuchten meiner Welt' ist eine Familiengeschichte, der etwas anderen Art, die ich in dieser Form noch nicht gelesen habe.

Das Buch besticht nicht mit Action, sondern mit der Ruhe. Die Suche nach Antworten ist zwar interessant, aber ein paar Highlight hätten der Geschichte keinen Abbruch getan.

Die Charaktere fand ich okay, aber sie konnten mich nicht richtig überzeugen. Obwohl die Hintergründe der Hauptprotagonisten sehr gut ausgearbeitet waren, konnte ich die einzelnen Personen nicht greifen. Das fand ich sehr schade.
Die Nebencharaktere sind etwas flach ausgefallen, was ich mir ein wenig anders gewünscht hätte. Vielleicht hätte man hier die ein oder andere Person anders einfliessen lassen oder beleuchten können.

Das Cover ist ein Traum und passt sehr gut zur Geschichte!

Fazit

Obwohl ich zwei, drei Kritikpunkte habe, finde ich die Geschichte erfrischend anders. Daher bekommt sie von mir 4 Sterne.

Rezension zu 'Novemberschokoloade' von Ulrike Sosnitza





Eckdaten

Verlag: Heyne
Taschenbuch, Klappenbroschur
368 Seiten
ISBN: 978-3-453-35906-2
Erschienen: 11.10.2016
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Klappentext

Zimt, Koriander und natürlich Schokolade – in Würzburgs einzigartiger Chocolaterie liegen verheißungsvolle Düfte in der Luft. Hier zaubert Lea Winter die wunderbarsten Schokoladengenüsse. Doch Liebe und Begeisterung allein bezahlen keine Rechnungen. Lea steht kurz vor der Pleite, und der einzige Ausweg scheint die Teilnahme an einem Wettbewerb zu sein. Mitten in ihrer Recherche entdeckt sie ihre Mutter Anne, die vor über zwanzig Jahren spurlos verschwand, in der Fachzeitschrift der Chocolatiers. Lea macht sich auf den Weg zu ihr und erfährt eine lang verdrängte, furchtbare Wahrheit.
(Quelle: Heyne)

Meine Meinung

Die junge Lea Winter zaubert in ihrer kleinen Chocolaterie die feinsten Schokoladenergüsse - doch ihre Begeisterung und die Liebe zu ihrem Beruf bezahlen ihre Rechnungen nicht. So entscheidet sie sich, an einem Wettbewerb teilzunehmen, um ihre Chocolaterie zu retten. Dabei holt sie ihre Vergangenheit so unerwartet ein, dass sie nicht mehr weiss, ob ihr Weg der Richtige ist oder nicht...

Ich selbst mag Schokolade eher weniger, dennoch hat mich das Buch unheimlich gereizt. Die Geschichte an sich ist auch wirklich süss und sie lässt sich gut lesen. Der Schreibstil der Autorin hat mir gut gefallen.
Leider ist die Geschichte kein persönliches Highlight für mich - mehr als 'nett' kann ich dazu leider nicht sagen, was ich sehr schade finde. Die Hintergründe über Schokolade fand ich sehr interessant und auch die Grundiee fand ich gut. Bei der Umsetzung hat es dann etwas gefehlt. Mir waren manche Passagen zu langatmig und zu anstrengend, was nicht am Schreibstil lag.

Lea als Charakter fand ich in manchen Situtationen unheimlich anstrengend. Im Gross und Ganzen hat sie ihr Herz am rechten Fleck, aber manche Verhaltensweise und Charakterzüge haben mich während des Lesens fast verzweifeln lassen. Es gab auch die ein oder andere Passage, da konnte ich ihre Reaktion einfach nicht verstehen.
Die restlichen Charaktere waren für mich leider nicht richtig greifbar, was ich schade fand. Mir fehlte die nötige Tiefe, damit ich mich auch mit ihnen hätte anfreunden können.

Das Cover ist ein Traum und sieht unheimlich toll aus.

Fazit

Eine nette Geschichte für Zwischendurch, mehr leider nicht. Daher bekommt das Buch von mir 3 Sterne.

[Märchenspecial] Rezension zu 'Hinter Dornenhecken und Zauberspiegeln' Herausgegeben von Christian Handel





Eckdaten

Verlag: Drachenmond Verlag
Illustriertes Softcover mit Klappenbroschur
auch als E-Book erhältlich
ca. 400 Seiten
ISBN: 978-3-95991-181-8
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Leserunde bei Lovelybooks: ** hier klicken **






Klappentext

Traust du dich, einen Blick hinter den Spiegel zu werfen?
Entdecke eine Welt, in der die Feen zum Klang fluchbeladener Harfen tanzen und Geheimnisse wohl verborgen hinter Brombeerhecken schlummern.
Folge den Spuren derer, die du zu kennen glaubst. Doch gib acht – im Märchenreich ist nichts so, wie du es erwartest …
(Quelle: Drachenmond)
 
Meine Meinung
 
In dieser Anthologie hat Christian Handel einige Autoren gebeten, ein Märchen zu schreiben - und es sind einige Schätzchen zusammen gekommen, die er uns hier präsentiert (inkl. seiner eigenen Geschichte). 18 wahrlich märchenhafte Erzählungen erwarten den Leser - und jede ist so einzigartig, wie die Autoren, die die Geschichten geschrieben haben.
Was mir gefallen hat, ist, dass zu jeder Geschichte und zu jedem Autor kurz etwas gesagt wird. Das fand ich ganz nett und hat mir ein kleines Bild vom ein oder anderen Autor vermittelt.

Ich werde nicht zu jeder einzelnen Geschichte etwas sagen, sondern zu jenen, die mir wirklich sehr gut gefallen haben und noch immer im Gedächtnis sind.

Der Anfang in der Anthologie mach Julia Adrian mit 'Die Kinderfresserin'. Diese Kurzgeschichte spielt in ihrem '13. Fee' Universum und ich war sehr gespannt. Zum einen war ich neugierig, ob man die Geschichte wirklich unabhängig lesen kann, zum anderen wollte ich wissen, ob mir ihr Schreibstil gefällt. Und was soll ich sagen?
Die Geschichte hat mich wahrlich umgehauen! Ich habe mich von der ersten Zeile an in den Schreibstil von Julia Adrian verliebt! Man spürt das Herzblut, das sie in die Geschichte gesteckt hat und man sieht, dass sie wirklich ein grosses Talent zum Schreiben besitzt.
'Die Kinderfresserin' hat mich wirklich gegruselt, was ich unheimlich toll finde. Gruselige Geschichten sind genau meins (und ich muss zugeben, durch diese Kurzgeschichte wurde ich für die 13. Fee angefixt und heute habe ich Band 3 der Trilogie beendet). Auf jeden Fall eine wirklich wundervolle Kurzgeschichte, die mich von Anfang an in ihren Bann gezogen hat.

Die zweite Geschichte, die mich total begeistert hat ist: 'Sei still und lausche' von Seanan McGuire.
Mich hat auch hier der Schreibstil total umgehauen und der Aufbau der Geschichte ist wirklich etwas Besonderes. Die Autorin spielt mit dem Leser, lässt zu Beginn einige Dinge unklar und es ist ganz schön verwirrend. Doch genau das hat mir unendlich gut gefallen und ich werde sicher noch mehr von ihr lesen. Denn eines ist gewiss: Sie hat das Schreiben im Blut!

Die dritte Geschichte, die ich zu meinen TOP 3 zähle ist: 'Das knöcherne Mütterlein' von Björn Springorum.
Was ist diese Geschichte unheimlich! Besonders das Vor- und Nachwort des Autors vermittelt der Geschichte ein ganz eigenes Flair, eine besondere Aura. Sie ist wirklich gruselig und hat mich in ihren Bann gezogen, echt top!

Es hat natürlich noch die ein oder andere Geschichte gegeben, die mir auch gefallen hat - aber das würde den Rahmen der Rezension sprengen ;) Schaut euch die Anthologie auf jeden Fall näher an, wenn ihr euch für Märchen mit einem besonderen Touch interessiert. Ihr werdet es auf keinen Fall bereuen.

Das Cover ist ein Traum - ich werde mir das Buch auf jeden Fall noch fürs Regal holen (ich habe das Buch als E-Book gelesen, vielen Dank dafür noch einmal an den Drachenmond Verlag!). Und die Aufmachung an sich ist ein wahrer Hingucker! Ich bin absolut begeistert von der Liebe, die der Verlag in seine Bücher steckt.

Fazit

Von mir bekommt die Anthologie 4 Sterne <3